Was ist Eiweißpulver?

Die positive Wirkung von Eiweiß; zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit war schon im antiken Griechenland bekannt, brachte im Laufe der Jahrhunderte immer wieder neue Eiweißquellen zum Vorschein, bis schließlich um 1950 ein gewisser Irvin P. Johnson durch den offiziellen Verkauf von Proteinpulver für Aufsehen in der Welt des Fitness- und Kraftsports sorgte. Mittlerweile gibt es Eiweißpulver in den unterschiedlichsten Konzentrationen, Farben und Geschmacksrichtungen. Die Wichtigkeit der Proteine für den Aufbau von Muskelgewebe, dessen Regeneration und Erhaltung sowie deren Einsatz zur Fettverbrennung erwähnten wir bereits. Grundsätzlich ist Eiweißpulver fast pures Protein und beinhaltet nahezu keine überflüssigen Kohlenhydrat-Kalorien oder ungesunde Fette. Ganz gezielt kann so der Muskelstoffwechsel angeregt werden. Während Kohlenhydrate also eher den Fettaufbau fördern, sind Proteine dem Muskelaufbau dienlich. Idealerweise nimmt man ein Eiweiß(-pulver)-Shake (die wohl häufigste Form der Einnahme) also sowohl vor als auch nach dem Training zu sich. Eiweißpulver ist jedoch nicht gleich Eiweißpulver. Zunächst unterscheidet man bereits folgende Eiweißproteinarten: - Molkenprotein (z.B. WHEY ME) gehört zu den schnellen Proteinen - Milchprotein (Casein) ist ein so genanntes „langsames“ Protein - Sojaprotein (man beachte jedoch die hohe Verbreitung genmanipulierter Rohstoffe (Soja)) - Eiklar (besitzt in reiner Form einen sehr bitteren Geschmack) - Mehrkomponenten-Protein (eine Mischung mehrerer Proteinquellen). Ein für Sportler sehr wichtiges Qualitätsmerkmal ist die biologische Wertigkeit der verschiedenen Proteinquellen. Sie dient als Maßstab für die Umsetzung von Nahrungsproteinen in körpereigene Proteine. Einer Studie des Ernährungswissenschaftlers Karl Thomas ist zu entnehmen: Je besser ein Nahrungsprotein vom Körper in ein körpereigenes Protein umgesetzt werden kann, desto höher ist seine biologische Wertigkeit. Als Referenz-Protein wurde für seine Studie ein Vollei (Eimasse von Hühnereiern) herbeigezogen und mit einem Wert von 100 belegt. Von allen getesteten Proteinquellen ragte das Molkenprotein am weitesten über diesen Wert hinaus. Wichtig für diesen Wert ist vor allem der hohe Gehalt der essenziellen Aminosäuren (nicht-essenzielle Aminosäuren belasten den Körper mit zu vielen Harnstoffen). Im direkten Vergleich zu einem Milchprotein (Casein) steuert das Molkenprotein fast 70 Prozent mehr Aminosäuren zum Aufbau der Muskelmasse bei. Im Umkehrschluss bedeutet das wiederum, je höher die biologische Wertigkeit des Eiweißpulvers ist, desto weniger benötigt man für den Muskelaufbau. Da „Whey me“ ein Whey Protein aus reinem Molkenproteinkonzentrat ist, hat es nicht nur die entsprechende biologische Wertigkeit, sondern ist darüber hinaus auch noch hervorragend für Eiweißshakes geeignet. Es bringt neben den ganz natürlichen Aromen auch noch eine extrem gute Löslichkeit mit. Wir möchten an dieser Stelle jedoch ausdrücklich darauf hinweisen, dass die biologische Wertigkeit ein Lebensmittel nicht grundsätzlich wertvoller oder vollwertiger macht. Sie gibt lediglich Aufschluss darüber, welche Menge benötigt wird, um den entsprechenden Proteinbedarf (z.B. für den Muskelaufbau) des Körpers abzudecken. Der gesundheitliche Wert eines Lebensmittels schließt zahlreiche andere Faktoren und Elemente, wie z.B. den Anteil an Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen, Kohlenhydraten oder den ökologischen Anbau (u.a. keine Verwendung von Pestiziden und sonstigen Schadstoffen) mit ein.